Dänemark

Nach der Golfrunde im PGA of Sweden National fahre ich weiter nach Dänemark. Ich fahre von Malmö aus über die Öresundbrücke nach Kopenhagen. Die Sicht auf die beeindruckende Brücke und auch die Stadt Kopenhagen werden mal wieder durch dichten Regen verschleiert. Schade. Aber auch eine Ausrede für mich, mir Kopenhagen nicht anzuschauen. Stadtbesichtigung im Regen – neeee.

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage in Dänemark sieht allerdings nicht so übel aus. Ich will deshalb gerne noch einige Runden Golf in Dänemark spielen. Als ersten Platz habe ich mir Kalundborg direkt an der Küste herausgesucht. Die Strecke dorthin ist nicht so weit, das schaffe ich nach der PGA-Runde noch.

In Kalundborg schaue ich mir erst mal den Golfplatz an. Sieht vielversprechend aus. Leider ist auf dem Parkplatz kein Übernachten möglich. Ich finde aber direkt ein paar hundert Meter weiter einen einsamen Parkplatz an einem „Naturhaus“.

Die Nacht wird extrem kalt. Ich friere die ganze Nacht hindurch. Um 2 Uhr mache ich mir nochmal die Wärmflasche heiß, trinke einen heißen Tee und lasse die offene Flamme des Kochers weiter brennen, um die Bude etwas warm zu bekommen. Aber das wird mir dann doch zu gefährlich. Und außerdem alles zwecklos, mir wird nicht wärmer. eiskalt schlüpfe ich wieder ins Bett und friere weiter. Mein Groll auf den Boschdienst und die nicht funktionierende Standheizung wächst weiter!!

Ich stehe früh auf, da ich in der Kälte eh nicht schlafen kann. Der Morgen ist zwar schön, die Sonne lässt sich mal wieder blicken, aber es ist immer noch sehr kalt. Ich habe gar keine Lust, so durchgefroren auf eine Runde Golf in kalter Luft.

Nach dieser weiteren durchfrorenen Nacht reift mein Entschluss: ich will nachhause ins Warme. Ich schicke eine WA an Tanni, dass ich nachmittags nachhause komme und sie in meinen Zimmern schon mal die Heizung aufdrehen soll.

Dann fahre ich von Kalundborg aus auf direktem Weg bis nach Aukrug durch. Dänemark liegt ja quasi direkt vor unserer Haustür. Das kann ich mir auch später nochmal in Ruhe auf einer separaten Tour anschauen.

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