Leben im Camper (Gastbeitrag von Ihi)

Wie lebt Alla eigentlich auf 3,5qm? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Inzwischen hab ich viele von Allas Tricks und Kniffen kennen gelernt.

Wichtig I: Alles, aber auch alles hat seinen Platz. Und wird es jemals woanders abgelegt, verbringt man den Abend mit Suchen. Aber alles taucht irgendwann wieder auf, ohne Treppen hoch- und runterlaufen. Und viele Dinge haben mindestens zwei Funktionen.

Wichtig II: Frischwasser auffüllen (auf einem Campingplatz oder auch Friedhof) und Abwasser leeren, sooft möglich .
(Anmerkung von Alla: noch wichtiger ist das Wassersparen!)

Wichtig III: Nur so viel einkaufen, wie man Platz in der Kühlbox und der Lebensmittelbox hat, also nur für 1 oder max. 2 Tage. (Für 2 Pakete Karnelsnurrer musste ich auf den Knien betteln.)
Und dann lecker kochen! Alla hat mich richtig verwöhnt!!

Lachs auf dem Grill

Wichtig IV: Spültücher. Starren vor Dreck, aber helfen Wasser sparen.

Wichtig V: Das Wetter bestimmt das Programm.

Wichtig VI: Boxen-Stopp auf dem Campingplatz.
Duschen, Haare waschen, Wäsche waschen, alles trocken kriegen, Frischwasser auffüllen, Abwasser entsorgen, Pipi-Kanister ausleeren.

Und wenn’s tagelang regnet, dann am besten einen Campingplatz mit Aufenthaltsraum suchen. Oder mit schöner Küche. Da gibt’s dann auch mal Backofenessen, wie z.B. Lasagne.

Bei Schlechtwetter: Blog schreiben.
(Anmerkung Alla: auch bei guten Wetter, man vergisst sonst so schnell die Details.)

(Schöööner Campingplatz bei 3-Tage-Regenwetter – mit solch einer Aussicht auf Wildwasserbach und Berge!)

Schönen Standplatz suchen. Da ist Alla Spezialistin und weiß mit gutem Bauchgefühl genau, worauf man achten sollte und findet traumhafte Plätze immer an einem See. Auch wenn sie manchmal etwas kleiner ausfallen, wie beim letzten. Aber immer herrliche Ruhe mitten in der Natur.

Hier sollten jetzt eigentlich auch noch Fotos davon kommen, was uns Blogleser alle sehr interessiert:
> Wie schläft Alla?
> Wie erledigt sie Geschäfte?

Aber weil ich selbst damit beschäftigt war, kam ich nicht dazu, Fotos davon zu machen 🙁
(Anmerkung von Alla: Gottseidank. Ich will weder bei dem einen, geschweige denn bei dem anderen fotografiert werden.)

Aber sie machte eines von mir:

Und brachte mir dann Kaffee ans Zelt. Mmmh. Himmlisch.

Für die Geschäfte benötigt man idealerweise einen Klappspaten, um im Wald (weit weg vom Lagerplatz) ein kleines Grübchen auszuheben und nach dem Geschäft wieder zuzuschütten. Und ein Feuerutensil, um damit das Klopapier abzubrennen, damit nicht überall weiße Fetzen im Wald liegen – aber nur bei feuchter Witterung abbrennen wg. Waldbrandgefahr!

Und möglichst wenig Nässe ins Auto holen mit einem regennassen Zelt. Also alles vorher trocknen! Mit oben erwähntem Spültuch.

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